Das Kranke(n)haus - Wie Architektur heilen hilft
03/21/2025 | Events
Die neue Ausstellung am OWA feiert am 3. April um 18:00 Uhr Eröffnung im Pavillon 1.
Die Ausstellung beleuchtet innovative architektonische Konzepte im Gesundheitsbau und zeigt, wie durch bewusste Gestaltung Heilungsprozesse unterstützt werden können. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Andres Lepik und Univ.-Prof. Tanja C. Vollmer präsentiert ein interdisziplinäres Team der TU München aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, internationale Fallstudien und gestalterische Lösungen für eine patient*innenzentrierte Krankenhausarchitektur.
Um 18:00 Uhr finden die feierlichen Eröffnungsreden der Kurator*innen der Technischen Universität München (Univ.-Prof. Tanja Vollmer und Lisa Luksch,MA), Vertreter*innen des Architekturbüros AWZT (Arch DI Albert Wimmer, Arch DI Monika Purschke) sowie die Geschäftsführung der Otto Wagner Areal Revitalisierung GmbH (DI Heribert Fruhauf und DI Mag. Manuela Moser-Ritzinger) statt.
Um eine Anmeldung für die Eröffnung wird bis spätestens 28. März an folgende Emailadresse gebeten: events@owa-wien.at
Die Ausstellung läuft von 3. April bis 7. September 2025.
Di-Fr: 10:00 - 17:00 Uhr
Sa: 14:00 - 17:00 Uhr
So: 11:00 - 17:00 Uhr
Öffentliche Anreise mit den Buslinien 47A oder 48A bis zur Haltestelle "Otto Wagner Areal", danach ca. 5 Minuten Fußweg bis Pavillon 1.
Über "Das Kranke(n)haus - Wie Architektur heilen hilft"
Der Krankenhausbau hat als architektonischer Typus eine lange und komplexe Entwicklungsgeschichte, die von rasanten medizinischen Fortschritten angetrieben wurde. Im 20. Jahrhundert dominierten die Faktoren Effizienz, Ökonomie und Flexibilität zunehmend die Planung und Gestaltung. Kliniken mutierten zu hochtechnisierten Maschinen. Wesentliche Bedürfnisse und Empfindungen von Kranken, ihrer Angehörigen und der Menschen, die im Krankenhaus arbeiten, gerieten dabei in den Hintergrund und die daraus resultierenden psycho-sozialen Konsequenzen wiegen schwer. Die aus Nordamerika stammenden und auch in Europa erfolgreich adaptierten Ansätze einer „Healing Architecture“ befördern seit einigen Jahren die Debatte, den Krankenhausbau zu reformieren, den Menschen wieder in den Fokus von Entwurf und Planung zu rücken und gesundheitswirksame Architektur (Evidence Based Design) einzufordern.
Die Ausstellung „Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft“ will Anstoß und Anregung für dieses Umdenken sein.
Im Zentrum stehen dreizehn herausragende internationale Projekte sowie sieben „Wirkstoffe“ heilender Architektur, die die Ausstellung auch strukturieren. Filmproduktionen und Zeichnungen machen sichtbar, wie und wo genau ihr Einsatz als gestalterische Instrumente zu einem Evidence Based Design und damit einer heilenden Architektur führen kann.